Winter-Flammlachs

Flammlachs, Foto und © Pfeiffer

Wer sagt denn, dass man nur im Sommer den Grill anzünden kann? Der Flammlachs – oder auch Feuerlachs genannt – ist perfekt für den Winter, wie wir erfahren durften.

„Habt ihr schon mal Flammlachs gegessen?“ fragten uns liebe Freunde. „Nein, eigentlich nicht!“ Zwar schon mal gesehen auf dem ein oder anderen Weihnachtsmarkt, aber probiert und dann auch noch selbst gemacht hatten wir ihn noch nie. Direkt vereinbarten wir einen Termin und der Lachs wurde bestellt.

Das Motto an diesem Abend war: Zurücklehnen und genießen
Besser hätte das Wetter an diesem Tag nicht sein können. Ein klarer, kalter Wintertag mit Sternenhimmel.  Das „Flammen“ von Fisch ist ein eindrucksvoller Prozess, bei dem man neben dem leckeren Ergebnis auch im Schein des Feuers in eine bemerkenswerte und fast vergessene Atmosphäre eintaucht.
Der Flammlachs ist eine finnische Spezialität. Der filetierte Fisch wird, wie in Finnland auf der Haut auf einem Brett aufgespannt, direkt an der Flamme des Feuers gegart. Ein auf diese Art zubereiteter Fisch ist saftig, zart und besitzt ein angenehmes Raucharoma. Das Fischfilet wird (Lachs, Lachsforelle, Forelle) spätestens 1-2 Stunden vor der Zubereitung mit Salz, Zitronenpfeffer und einigen ganzen Pfefferkörnern bestreut. Es gibt auch Gewürzmischungen, die schon fertig sind und einfach über das Filet gestreut werden können. Der Fisch sollte dann mit der Hautseite auf das Flammlachsbrett gelegt werden, so dass die Gewürze einziehen können.

Flammlachs Vorbereitung. Foto und © Pfeiffer.
Flammlachs Vorbereitung. Foto und © Pfeiffer.
Flammlachs Vorbereitung. Foto und © Pfeiffer.
Flammlach Vorbereitung. Foto und © Pfeiffer

Das Feuer muss mindestens eine halbe Stunde vor der Zubereitung angefeuert werden. Ein Buchenholzfeuer eignet sich besonders gut. Das Holz sollte trocken sein, um eine gute Flammenhöhe zu erreichen.

Ludger und Aloys besprechen das richtige Feuer. Foto und © Pfeiffer.

Die Bretter mit der Halterung können im Internet käuflich bei mehreren Anbietern erworben werden. Hier ist es ratsam sich ein wenig durch die verschiedenen Modelle zu lesen, da es einige Unterschiede gibt.
Zusammen mit der Halterung wird nun das Brett mit den Schlitzen der Halterung auf den Rand der angefeuerten Feuerstelle befestigt. Nun begann der spannende Teil des Abends. Der Fisch steht senkrecht zum Feuer und muss zu jeder Zeit mindestens ca. 10-15 cm Abstand zur Flamme haben. Da der Gastgeber ein Profi in Sachen Fisch ist, weiß er genau welche Flammhöhe und Intensität das Feuer haben muss, damit der Flammlachs nach gut 45 Minuten fertig zum Servieren ist.

Flammlachs. Foto und © Pfeiffer.
Flammlachs. Foto und © Pfeiffer.
Flammlachs. Foto und © Pfeiffer.

Wir haben den Fisch mit verschiedenen Salatbeilagen und einem guten Glas Weißwein gegessen. Allerdings hat es uns dann doch nach drinnen gezogen 😉 .
Neben dem Flammlachs hatten unsere Gastgeber noch selbst geräucherte Forellen gezaubert. Aber das könnt ihr im nächsten Blogbeitrag lesen.

Ludger beim Portionieren des Flammlachs. Foto und © Pfeiffer.
Flammlachs. Foto und © Pfeiffer.
Flammlachs. Foto und © Pfeiffer.

Guten Appetit und vielen Dank nochmal, es war ein wunderschöner Abend!!