Hofbräuhaus am Platzl

Das Hofbräuhaus in München. Foto und © Pfeiffer

Das Staatliche Hofbräuhaus ist ein Bierpalast in der Münchner Altstadt am Platzl. Es war lange Zeit der Sitz der dazugehörigen Brauerei Hofbräu.

Es gibt einen schönen Biergarten im Hofbräuhaus. Foto und © Pfeiffer

Unsere Bierreise führ uns zu unserer letzten Station vor unserem finalen Ziel: Nach München. Zwar sind wir Fans der hellen Biere Augustiner oder Tegernseer, aber im Herzen der Münchner Altstadt konnten wir nicht widerstehen uns das Synonym für deutsche Bierkultur und den Touristenmagneten der Kind’l-Stadt schlechthin anzusehen – das Hofbräuhaus. Um uns „Oans, zwoa, g’suffa“ aus den Kehlen internationaler Besucher zu ersparen sind wir bereits nachmittags hingegangen, haben einen leckeren Snack verzehrt, die obligatorische Brez’n gekauft und natürlich ein paar kalte Biere getrunken.

Es war so heiß im Hofbräuhaus, da passte das Bier optimal. Foto und © Pfeiffer
Die obligatorische Brez’n gekauft und natürlich ein paar kalte Biere getrunken. Foto und © Pfeiffer
Unsere Brez´n Dame. Foto und © Pfeiffer

Früher braute die Brauerei Hofbräu ihr gleichnamiges Bier im Gebäude des heutigen Hofbräuhauses. Mittlerweile zog die Brauerei jedoch in neue Hallen am Stadtrand von München und exportiert ihr nach dem bayrischen Reinheitsgebot gebrautes Bier von dort in die ganze Welt.

Foto und © Pfeiffer
Der Marienplatz in München. Foto und © Pfeiffer

Über die Entstehung der Brauerei liest man auf der Website des Unternehmens in Kurzfassung folgendes:
Begonnen hat die Geschichte von Hofbräu München mit einer kulinarischen Herausforderung vor mehr als 400 Jahren: Da seinem Hofstaat das in München gebraute Bier nicht schmeckte, gründete Wilhelm V., Herzog von Bayern, 1589 das Hofbräuhaus – die Geburtsstätte von Brauerei und Gastronomie. Heute ist die Brauerei Staatliches Hofbräuhaus in München eine von zwei noch in bayerischer Hand verbliebenen Münchner Traditionsbrauereien.“

Die beste Beschreibung des Münchner Hofbräuhauses findet man meiner Meinung nach zu Beginn der vierten Folge der britischen Fernsehserie „Beer Hunter“ aus den Achtzigern. Leider ist die Kopie auf Youtube von schlechter Qualität, aber ich denke, man versteht, was ich meine. Auch wenn Moderator Jackson sich meist lobend und anerkennend über die von ihm vorgestellten Biersorten äußert, werde ich das Gefühl nicht los, dass er sich über die deutsche Bierkultur von „saufenden Deppen in Lederhosen“ doch irgendwie lustig macht. Aber seht selbst: