Forellen angeln – Petri Heil!

Vier Forellen innerhalb von 20 Minuten. Gut gemacht! Foto und © Pfeiffer.

Fisch ist Bestandteil des Speiseplans vieler Menschen. In unserer Familie mögen alle gerne Fisch. Und da wir direkt an der Ems und in der Nähe zahlreicher ehemaliger Seitenarme und sonstiger Gewässer leben, war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich unsere Kinder fürs Angeln interessieren. Als sie das erste mal mit ihren selbstgebauten Ruten loszogen und tatsächlich Fische angebissen hatten, stellten wir fest, dass es gut wäre, wenn sich auch jemand mit dem Angeln auskennen würde. So wurde mein Mann letztendlich dazu veranlasst einen Kurs zu besuchen und seine Fischereiprüfung abzulegen.

Frisch mit dem „Angelschein“ ausgestattet sind wir dem örtlichen Angelverein beigetreten. Wenn man auf dem Land lebt, so wie wir, spielt sich das soziale Leben überwiegend in ehrenamtlich organisierten Vereinen ab. Nun waren wir also Mitglieder und da der Verein von motivierten und engagierten Ehrenamtlern geführt wird, macht die Teilnahme an seinen Veranstaltungen auch wirklich viel Spass. Einmal im Jahr richtet der Sportfischerverein Heede ein Familienangeln aus. Die Forelle ist in jedem Jahr der Zielfisch. Alle Mitgliederfamilien kommen mit ihren Kindern zusammen und pro Familie darf eine Rute benutzt und am Gewässer direkt an der Fischerhütte geangelt werden.

Angler müssen geduldig sein, ihren Zielfisch kennen und das Wasser gut „lesen“ können. Foto und © Pfeiffer.

„Die Forelle ist eine Fischart aus der Gattung Salmo in der Familie der Lachsfische (Salmoniden). Sie kommt im Atlantik, in der Nord- und Ostsee, von Spanien bis Island und Westrussland vor sowie in vielen angrenzenden Flüssen und Seen Europas. Vom Menschen wurde die Art zudem im Rest Europas, in Nord- und Südamerika, Afrika, Südasien, Australien und Neuseeland eingeführt.“ – Wikipedia

Die erste Forelle ist direkt ein dicker Bursche. Foto und © Pfeiffer.

Das ist natürlich eine Herzensangelegenheit für die Kinder und mein Mann Mark verbringt zuvor Stunden damit mit den Kindern Schnüre zu knoten. Insbesondere unserem ältesten Sohn macht das Angeln viel Spaß und er hat auch die nötige Ruhe, das Wasser zu beobachten, seine Montage richtig einzustellen und geduldig zu warten. So hatte er seine ersten vier Forellen bereits nach 20 Minuten gefangen und weidmännisch versorgt (ja, so heißt das anscheinend 😉, in der Praxis ist das ein Schlag auf den Kopf und ein Stich ins Herz). Pro Familie dürfen maximal fünf Forellen gefangen werden. Einige Familien fangen fünf, andere gehen leider auch leer aus. Das macht aber nichts, unsere Kinder teilen auch gerne. Henri hatte unsere fünfte Forelle bereits am Haken, aber dann leider etwas zu schnell gedrillt und der Fisch hat die Schnur abgerissen (keine Sorge, diese Forelle haben wir nach der Zeitwertung wieder gefangen).

Julius bei der Arbeit. Wer Fisch essen möchte, muss diesen zuvor auch ausnehmen. Foto und © Pfeiffer.

Mark und die Kinder nehmen die Fische aus und die Forellen kommen immer frisch gegrillt oder gebraten auf den Tisch oder werden geräuchert gegessen. In diesem Jahr hat Julius zwei seiner Forellen verschenkt und die anderen haben wir zunächst eingefroren. In Kürze werden wir sie räuchern und Euch in einem der nächsten Posts von der Zubereitung berichten.

Die ausgenommenen Forellen kurz vor der Weiterverarbeitung. Foto und © Pfeiffer.

Fotos und © Pfeiffer.