Der Mönchskopfkäse – Tète de Moine

Tète-de-Moine Käse auf der Girolle aufgespießt. Foto und © Pfeiffer.

Tête de Moine (französisch für Mönchskopf) ist ein Halbhartkäse, der im Berner Jura und im Kanton Jura aus unbehandelter Kuhmilch hergestellt wird.

So berichtet Wikipedia über den Rohmilchkäse der oben „abrasiert“ wird wie die Tonsur eines Mönches. Weiter heiß es dort:

„Traditionell wird Tête de Moine nicht in Scheiben geschnitten, sondern hauchfein geschabt. Seit 1982 ist dazu ein spezielles Werkzeug, die Girolle, erhältlich. Diese besteht gewöhnlich aus einem runden Holzteller mit senkrecht stehendem Stift in der Mitte und einer Kurbel. Der zylindrische Käse wird mittig auf den Stift gesetzt; zuvor wird allerdings die Rinde von der Oberseite des Käses weggeschnitten, was dann entfernt an eine Tonsur erinnert, die dem Käse auch den Namen gab.

Tète-de-Moine Rohmilchkäse auf der Girolle, von oben aufgenommen. Foto und © Pfeiffer.

Mit Hilfe der auf den Stift gesteckten Kurbel lassen sich nun Rosetten aus fein geschabtem Käse herstellen. Die so vergrösserte Oberfläche bringt den Geschmack besonders zur Geltung. Beim Schaben löst sich die Käserinde am Rand und bröselt ab. Vom Aussehen der Rosetten, die an Pfifferlinge (fr. girolle) erinnern, erhielt das Schabgerät seinen Namen.“

Quelle: Wikipedia.